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Die Traube ist wieder zu Recht im Wappen von Büsingen

 
In Büsingen hatte einst der Weinbau eine grosse Bedeutung. Eine Weintraube dokumentiert dies im Büsinger Wappen aus Zeiten, wo in Büsingen bis zu sechs Trotten existierten, und Flurnamen wie »Rebhalde«, »Surgi« (für sauren Wein), »Kästrotte«, »Küstentrotte«, »Kelhoftrotte«, »Kirchweingarten« oder »Hausweingarten« dies belegen. Bereits seit 1299 ist Weinbau in Büsingen im Gebiet »Stemmer« nachgewiesen. Der Stemmer leitet seinen Namen von einem alten Schaffhauser Geschlecht ab. Im 13. Jahrhundert besass das Kloster Allerheiligen bereits mehrere Weinberge, den Bauern wurde gar empfohlen, Ackerland in Weinberge umzuwandeln. Die Reben wurden dann vom Kloster gegen ein Drittel des Ertrags verliehen. In Büsingen wurde, entgegen der Tradition im Klettgau, ausschliesslich Rotwein angebaut.Seine grösste Zeit hat der Weinbau in Büsingen im 16. Jahrhundert gehabt, denn im 17 Jahrhundert verbot der Schaffhauser Rat die Anlegung neuer Reben um die einheimischen Rebbauern vor der Konkurrenz der Nachbarn zu schützen.Zwischen 1688 und 1865 waren etwa 37 Hektar Rebflächen dokumentiert.

Der Niedergang des Büsinger Weines begann um 1870. Die deutschen Händler wollten nicht mehr in Büsingen kaufen und nach Schaffhausen mussten hohe Zollgebühren entrichtet werden. Die Senkung des Zolls im Jahr 1895 kam zu spät. Der Büsinger Weinbau befand sich schon im Niedergang. Mehltau, Sauerwurm, Reblaus und Fröste machten dem Weinbau den Garaus. 1900 gab es noch 25,3 Hektar Rebflächen,1914 noch 7,7 Hektar, 1917 nur noch 5,7 Hektar. 1920 war schliesslich das Ende.Bis vor kurzem gab es keine Anstrengungen mehr, den Weinbau wieder zu aktivieren. Seit 1995 wird nun auf dem Hüppbüel durch Helen und Andreas von Ow ein Rebberg von ca. 68 Aren unter Schweizer Rahmenbedingungen bewirtschaftet.
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